Unser erstes Mal Couch-Surfing stand uns bevor. Da waren wir natuerlich ganz schoen aufgeregt, denn man geht ja nicht alle Tage zu jemand voellig Fremden in ein indisches Township nach Hause. Wir haben den Baz Bus driver gefragt, ob er uns in Umhlanga rauslassen kann und hatten uns dort mit Sujan verabredet. Der (bzw. sein Kumpel)brachte uns dann auch gleich zu sich nach Hause, wo schon ein paar kiffende Freunde auf uns warteten. Mit denen haben wir dann Brai (Grillen) gemacht (wir grossen Fleischesser :)) und uns unterhalten. Ist schon ein bisschen komisch, in das Leben eines voellig Fremden einzudringen, aber auf jeden Fall sehr spannend! Das wird nicht unser letztes Mal Couch Surfing gewesen sein. Ist eine wirklich tolle Erfahrung! Gestern sind wir dann mitm Minibus nach Durban reingefahren und haben die Stadt zu Fuss erkundet ( endlose Promenade/Strand, Hafen, Innenstadt mit City Hall, Central Market, usw., Botanical Garden) und zu Mittag haben wir einen Bean Bunny Chow gegessen, was ein typisches Gericht Durbans ist und man niergendwo anders bekommt. Sehr scharf! Die Stadt ist wirklich toll, voller Leben. Ueberall Leute auf der Strasse, die versuchen die unmoeglichsten Sachen zu verkaufen, von Klopapier ueber Gemuese und Obst zu fertigem Mittagessen oder aufblasbare Comicfiguren. Man kann sich gar nicht satt sehen an dem ganzen Fremden, all den Menschen, die in einer so anderen Welt leben wie wir. Am spannendsten war dann noch die Fahrt zurueck. Erstmal mussten wir den richtigen Minibus finden, was bei einer Auswahl von gefuehlten 10tausend ziemlich schwierig war. Als wir dann die richtige Schlange (Rush Hour, alle wollen nach der Arbeit zurueck nach Hause in die Vororte) gefunden hatten, konnten wir nur noch warten. Dann haben wir uns mit 20 anderen Leuten in einen VW Bus gestopft und sind losgefahren. Aber wie! Die Fahrer denken, sie seien die Herren der Strasse. Wenn auf der Autobahn Stau ist, nimmt man halt den Seitenstreifen und draengelt alles beiseite was kleiner ist. Ausserdem spielen sie so Laut Musik, dass einem fast die Ohren wegfliegen. Das Auto kann noch so schrott sein, hauptsache es hat fette Boxen. Ein Abenteuer! Heute haben wir einen weiteren Tag in der Innenstadt Durbans verbracht und haben uns den Victoria Street Market angesehen, der uns sehr empfohlen wurde, um das Leben Durbans zu erleben. Der Kultur sind wir auch gerecht geworden. Wir waren in 3 Museen, der Art Gallery und dem Natural Science Museum und einem Geschichtsmuseum ueber racial segregation in Durban. Morgen wollen wir weiterziehen und uns die Southern Drakensberge anschauen.
Dienstag, 7. September 2010
Durban
Unser erstes Mal Couch-Surfing stand uns bevor. Da waren wir natuerlich ganz schoen aufgeregt, denn man geht ja nicht alle Tage zu jemand voellig Fremden in ein indisches Township nach Hause. Wir haben den Baz Bus driver gefragt, ob er uns in Umhlanga rauslassen kann und hatten uns dort mit Sujan verabredet. Der (bzw. sein Kumpel)brachte uns dann auch gleich zu sich nach Hause, wo schon ein paar kiffende Freunde auf uns warteten. Mit denen haben wir dann Brai (Grillen) gemacht (wir grossen Fleischesser :)) und uns unterhalten. Ist schon ein bisschen komisch, in das Leben eines voellig Fremden einzudringen, aber auf jeden Fall sehr spannend! Das wird nicht unser letztes Mal Couch Surfing gewesen sein. Ist eine wirklich tolle Erfahrung! Gestern sind wir dann mitm Minibus nach Durban reingefahren und haben die Stadt zu Fuss erkundet ( endlose Promenade/Strand, Hafen, Innenstadt mit City Hall, Central Market, usw., Botanical Garden) und zu Mittag haben wir einen Bean Bunny Chow gegessen, was ein typisches Gericht Durbans ist und man niergendwo anders bekommt. Sehr scharf! Die Stadt ist wirklich toll, voller Leben. Ueberall Leute auf der Strasse, die versuchen die unmoeglichsten Sachen zu verkaufen, von Klopapier ueber Gemuese und Obst zu fertigem Mittagessen oder aufblasbare Comicfiguren. Man kann sich gar nicht satt sehen an dem ganzen Fremden, all den Menschen, die in einer so anderen Welt leben wie wir. Am spannendsten war dann noch die Fahrt zurueck. Erstmal mussten wir den richtigen Minibus finden, was bei einer Auswahl von gefuehlten 10tausend ziemlich schwierig war. Als wir dann die richtige Schlange (Rush Hour, alle wollen nach der Arbeit zurueck nach Hause in die Vororte) gefunden hatten, konnten wir nur noch warten. Dann haben wir uns mit 20 anderen Leuten in einen VW Bus gestopft und sind losgefahren. Aber wie! Die Fahrer denken, sie seien die Herren der Strasse. Wenn auf der Autobahn Stau ist, nimmt man halt den Seitenstreifen und draengelt alles beiseite was kleiner ist. Ausserdem spielen sie so Laut Musik, dass einem fast die Ohren wegfliegen. Das Auto kann noch so schrott sein, hauptsache es hat fette Boxen. Ein Abenteuer! Heute haben wir einen weiteren Tag in der Innenstadt Durbans verbracht und haben uns den Victoria Street Market angesehen, der uns sehr empfohlen wurde, um das Leben Durbans zu erleben. Der Kultur sind wir auch gerecht geworden. Wir waren in 3 Museen, der Art Gallery und dem Natural Science Museum und einem Geschichtsmuseum ueber racial segregation in Durban. Morgen wollen wir weiterziehen und uns die Southern Drakensberge anschauen.
Shakas Rock
Ferien! Shakas Rock ist ein kleiner Ort noerd-oestlich von Durban an der Kueste...ein echter Surfer-Luxus-Ort, denn hauptsaechlich findet man grosse Ferienhaeuser von eher Reichen dort. Wir haben in Secret-Spot, einem Surfer-Camp, gelebt. Wir wollten nur am Strand liegen, die Sonne und den Indischen Ozean geniessen und es uns gut gehen lassen. Das haben wir dann auch die folgenden 4 Tage gemacht. Wir sind immer recht frueh (um 7 Uhr) aufgestanden, sind ein paar Runden im Pool geschwommen, haben gefruehstueckt und sind dann auf zum Strand.Der Indische Ozean ist ein wirklich wildes stuermisches Gewaesser, sodass man nicht immer baden kann.Wir konnten ganze Schwaerme von Delphinen beobachten und ganz besonders toll sah es aus, wenn sie ganz aus dem Wasser gesprungen sind oder sie wie die Surfer mit den Wellen geschwommen sind. Tolle Tiere! Ausserdem gibt es Haie. Nachm Strand haben wir dann am Pool weitergechillt. :) Wir haben es uns also wirklich gut gehen lassen.
Montag, 6. September 2010
Hluhluwe Umfolozi National Park
Um 7 Uhr morgens gings los zu unserer zweiten Safari, diesmal im Hluhluwe Game Reserve. Gleich zu Anfang haben wir White Rhinos gesehen. 3 Stueck direkt am Wegesrand, zum Anfassen nah. Wir standen ziemlich lange da, weil wir uns nicht vorbeigetraut haben. Rhinos, Hippos und Buffalos sind die gefaehrlichsten Tiere, auch wenn wir sie immer nur unschuldig Gras futtern sehen. Wir haben ungewoehnlich viele Giraffen sehen koennen, das war richtig toll! Wir waren an einer Stelle, wo man einen so schoenen Blick ueber die wunderschoene Landschaft im Nationalpark hatte. So konnten wir beim Tee trinken den Anblick von drei der Big Five geniessen ( Buffalo, Hippo, Elephant). Da war auch ein kleiner Babyelefant! Niedlich! Wir sind dann stundenlang durch den Park gefahren, haben hier und da nochmal was gesehen, aber leider immer noch keinen Leoparden..die sind am schwersten zu entdecken. Die Fahrt ging dann weiter nach St Lucia, wo wir erst einmal Fish und Chips gegessen haben und uns dann auf den Weg zu einem Fluss gemacht haben, wo wir eine Bootstour mitmachen wollten. Das war das reinste Touri-Boot und das war gar nichts fuer uns. Wir konnten aber die Sonne auf dem Deck geniessen und haben total viele "Hippo-Parties" (gaaanz viele Hippos auf einem Haufen) gesehen. Natuerlich konnte man auch super die Krokodile sehen und fotografieren! Ausser ein paar huebschen und riesigen Voegeln haben wir nichts neues spannendes mehr entdecken koennen.
Wieder beim Backpacker angekommen haben wir auch nur noch gegessen und sind ins Bett in unserem Wohnwagen gegangen...richtig cool, drei der dorms oder "Zimmer" bestand aus einem Wohnwagen und wir haben einen beziehen koennen =)
Am naechsten morgen sollte unsere Tour dann richtung Shakas Rock mit dem Baz Bus weitergehen, aber wir mussten natuerlich noch bazahlen. Das war dann ein totaler Schock und hat uns richtig doll aufgeregt. Wir hatten zwar mit dem Typen 900Rand fuer die Safari ausgehandelt, das kam aber doch ganz schoen viel vor und so haben wir ihn um einen "Rabatt" gefragt. Auf der Rechnung stand dann die 900Rand fuer die Tour und zusaetzlich noch der Eintrittspreis...Er meinte dann, dass er uns die Bootstour bezahlt hat und die Eintritte nicht im Preis inbegriffen sind. Das war wirklich ein teurer Spass und hat uns ziemlich aufgeregt, jetzt moegen wir den Typen nicht mehr!!! Wir waren dann auch echt froh als der Bus dann kam und uns mitgenommen hat, um in Shakas Rock ein paar schoene Tage am Strand zu verbringen!
Mittwoch, 1. September 2010
Kosi Bay/ Mozambique
Die naechste Tour ging wieder nach Sued Afrika, nach Kosi Bay. Erst mit dem Baz Bus und dann sollten wir umsteigen, weil wir zu unserem Backpacker, dem eine Frau, die wir im Swaziland kennengelernt haben, gehoert, nicht mit einem Shuttle fahren mussten. Zwei Maenner haben uns 1 ½ Stunden zu dem Treffpunkt mit der Frau gebracht und am Ende haben sie uns gefragt, was wir denn dafuer bezahlen wollen…Wir dachten natuerlich, dass der Shuttle kostenlos waere, haben beim BazBus angerufen, aber die haben uns gesagt, dass wir dafuer bezhlen muessten. Am ende stellte sich heraus, dass es ein unabhaengis Unternehmen war und wir 250 Rand bezahlen sollten (eig sollte es 215 pro Person sein). Das war die erste schlechte Erfahrung, die wir hier gemacht haben…Weiter mit der Frau vom Backpacker aus Kosi Bay, erreichten wir den unglaublich coolen Backpacker namens Thobekas Lodge. Alles war mit Holzwegen (Aeste zusammengebunden) verbunden und auf total afrikanische Art eingerichtet. Wir haben einen Australier kennengelernt, der Arzt ist und der hat uns erzaehlt, dass im ganzen Land die Lehrer, Beamte und Aerzte streiken und das in dieser Zeit keener arbeitet, was bedeutet, dass Menschen in den Krankenhaeusern sterben, weil sich keiner um sie kuemmert. Kaum vorzustellen, aber irgendwas muss da dran sein, absolut schrecklich! Am naechsten Tag sind wir mit Marylin, der Frau vom Backpacker, zum Tembe Elephant Park gefahren, wo wir anfangs nicht viel, dann aber alles Schlag auf Schlag gesehen haben. Erst Loewen aus naechster Naehe, dann Buffalos, dann richtig schoene Giraffen. Auf dem Rueckweg haben wir noch einen Elefanten mit einem Baby entdeckt und dann noch Rhinos am Wasserloch, was alles perfekt gemacht hat. Total gluecklich sind wir hinten auf dem Pick Up (total spassig =)) zurueck gefahren, weil wir mit dem Australier und einem Freund nach Mozambique zum Partymachen fahren wollten. Wir mussten uns ein bisschen beeilen, weil die Grenze um 17 Uhr schliesst, haben es aber geschafft und sind dann auf den sandigen “Strassen” (eig wie Standwege, weil sie keine Strassen haben) nach Ponta d’ouro gefahren. Kaum in der Unterkunft angekommen, haben wir uns gleich wieder auf den Weg in eine Art Bar/Kneipe gemacht, wo wir als Starter R&R (Rum mit Raspberry) getrunken haben, ein Getraenk, was man da getrunken haben muss! Danach, schon leicht angetrunken, haben wir in einem Restaurant mit schoener Aussicht ein zwei Getraenke getrunken und super leckeres Seafood gegessen haben. Da haben wir dann schon angefangen zu tanzenund sind dann durch weitere Partyschuppen (wortwoertlich) bi shin zu einer Disco namens Pinto gezogen. Um 6 waren wir dann irgendwann im Bett. “Fucking nice” die Nacht, wie einer unser Begleiter sagen wuerde. Um 9 sind wir d ann ausm Bett direct an Strand gepurzelt. Und was fuer ein Strand! Riesig langer weiter Sandstrand, kaum eine Menschenseele, tuerkises klares Wasser und Delphine. Da haben wir dann zum ersten mal im Indischen Ozean gebadet und anschliessend einen schoenen langen Strandspaziergang gemacht. Die anderen wollten los und wir sassen dann da, ohne Essen, ohne Trinken und noch ganze 20 Rand! Wir haben dann auch tatsaechlich den ganzen Tag ausser Macadamia Nuessen nix gegessen. Zurueck zur Grenze sind wir dann gehitch-hiked, hinten drauf bei einem netten Mozambiken (die sprechen uebrigens alle portugiesisch). Am naechsten Tag sind wir dann mit Marylin zum Strand, der im St. Lucia Naturreservat liegt und man deshalb dafuer Eintritt bezahlen muss, gefahren. Das war auch landschaftlich echt herrlich. Aber das absolute Highlight war das Schnorcheln in der Lagune. Man konnte an einem Ende ins Wasser reingehen und sich einfach bis zum anderen Ende treiben lassen, weil die Stroemung Richtung Meer ging. Es fuehlte sich an als wuerde man fliegen und dabei konnte man die die ganzen wundervollen, in allen praechtigen Farben leuchtenden Fische beobachten. Wir waren auch im Meer, aber dann wurde uns gesagt, dass wir ds lieber lassen sollten, weil es da so viele Haie gibt und die Stroemung so stark ist.
Swaziland
Swaziland ist ein kleines unabhaengiges ( mehr oder weniger) Land inmitten Sued Afrikas und das wollten wir uns anschauen! Es ist eine absolute Monarchie und kurz nachdem wir gefahren sind, gab es so Festlichkeiten bei dem sich der Koenig von den tausenden mit nacktem Oberkoerper fuer ihn tanzenden Single Frauen eine weitere von seinen ca. 15 Frauen aussuchen kann. Interessant! Auf dem Weg nach Swaziland haben wir tolle Berglandschaften, Tiere (Affen, Kuehe, Schafe, Esel), Obstplantagen, arme Doerfer mit Lehmhuetten und interessante Menschen sehen koennen. Unser Backpacker, Sondzela Lodge, lag in einem Nationalpark dem Mlilwane National Reserve. Am ersten Tag sind wir gleich nach dem Fruehstueck ( traditionelles Swazi porridge und ueberm Feuer gebratenes Spiegelei) zum Hippo Walking Trail aufgebrochen. Sobald wir unsere Lodge verlassen haben, konnten wir schon Zebras und Nyalas sehen. Der Walking Trail ging 2 ½ Stunden und am Ende kamen wir zu einer Lagune und da haben wir sie dann gesehen! Krokodile und Hippos! Wahnsinn! Ausserdem haben wir noch eine Schlange, einen wunderschoenen , mit leuchtenden Farben geschmueckten Riesengecko, Gnus und Affen gesehen. Spaeter konnten wir noch den Hippos beim Fressen zuschauen. Da waren sie zum Anfassen nahe (was man aber lieber lassen sollte). Da haben wir uns gefragt, wie viel Energie die wohl brauchen nur um ihren riesigen Fettwulst, bzw. Mund aufzukriegen…Am naechsten Tag sind wir mitm Bus zum Craft Market gefahren. Alle wollten das wir bei ihnen etwas kaufen. Das war echt anstrengend. Die Swazis sind sehr nette Leute und jeder fragt, wie es einem geht, aber wenn man das dann zum 1000. Mal beantwortet, wirds echt anstrengend. Auf dem Markt sind die natuerlich Weisse und Touris gewoehnt, aber so auf der Strasse und im Supermarkt und so wurden wir vielfach bestaunt, begruesst und nach unserem Wohlbefinden befragt. Ein Typ hat uns gefragt: Can I be your friend? Einfach so. Die Kinder kommen auch immer, schreien und winken und fragen How are you und wenn man dann antwortet, kichern sie und freuen sich riesig. Die Standardsaetze auf dem Markt waren: I can make a good price for you, Sissy! Und Please support me!. Ein paar Stunden spatter und um einige Rands leichter waren wir dann durch und sind dann den kompletten Weg wieder zurueckgelaufen, das waren ungefaehr 4 Stunden gehen. Aber wirklich interessant, wenn man geht, lernt man alles besser kennen. Einmal sind wir von der Main Road abgekommen und wollten einen Weg durch so eine Ansiedlung von Haeusern nehmen. Das war echt krasser Slum. Total heruntergekommene Wellblechhuetten, im Dreck spielende Kinder, rote Sandwege als Strassen...ich haette mir das gern noch naeher angeguckt, aber so sicher fuehlten wir uns nicht. Auf dem Fruit Market haben wir dann erstmal eingekauft. Ein Traum, 9 Riesen Avocados fuer nur 20 Rand (ca. 2 eur) und lecker Ananas. Den naechsten Tag haben wir eigentlich nur im Backpacker verbracht, muss auch mal sein. Den Tag darauf sind wir in ein echtes Swazi Dorf gegangen, wo sie immer noch auf traditionelle Weise leben. Die Menschen dort haben uns Touris dann gezeigt, wie sie leben, kochen, essen, trinken, schlafen, usw. Es war also ein bisschen wie eine Show, aber man konnte sich vorstellen, dass die tatsaechlich so leben. Naja, es war auf jeden Fall sehr interessant, wie das Leben innerhalb der Doerfer Swazilands, im starken Kontrast zu unserer modernen Welt, aussieht. Abends haben wir das Dinner mitgegessen und es gab Beef stew mit Reis und Kuerbis und da hab ich echt wahrhaftig richtig viel Fleisch gegessen. Ist aber echt immer noch nicht mein Ding.
Pretoria
Die Maenner, die mit uns die Tour durch Soweto gemacht haben, haben uns am Abend noch nach Pretoria gebracht, weil wir keine Nacht in Jo burg verbringen wollte. Dort angekommen hat uns der Typ vom Backpacker ein paar Leute vorgestellt, mit denen wir in ein Restaurant gefahren sind, das in einem Einkaufszentrum lag und man so super Blick ueber Pretoria hatte. Am naechsten Morgen sind wir aber schon aufgebrochen, weil uns der Backpacker ein bisschen zu teuer war und haben ca 4 Stunden lang einen neuen Backpacker gesucht, weil wir die Strasse mit der Hausnummer nicht gefunden haben…Letztendlich sind wir nach langem Marsch beim 1322 Backpacker angekommen, der uns super gut gefallen hat. Die naechsten Tage haben wir damit verbracht ein bisschen unsere weitere Reise zu planen, uns das Baz Bus Ticket zu kaufen und uns ein bisschen die Stadt anzugucken. Den einen Tag waren wir in 2 Parks, den anderen haben wir uns die Union Buildings angeguckt, ein Denkmal von Paul Kruger, Palace of Justice und eig wollten wir uns noch einen Tempel angucken, auf dem Weg dahin mussten wir aber durch ein Viertel, in dem eher arme Leute leben und das war uns zu gefaehrlich, also sind wir umgedreht und sind wieder zum Backpacker gelaufen (da haben wir einige Kilometer zurueckgelegt=)).
Johannesburg/Soweto
Am besten wir fangen von vorne an. Ein Ueberblick ueber zwei wahnsinnig eindrucksvolle, erlebnisreiche 2 Wochen voller Abenteuer:
Johannesburg/Soweto: Gleich morgens haben wir unsren Backpacker verlassen und sind ganz blauaeugig nach Jo burg downtown aufgebrochen, um da erstmal “weiterzuschauen”, mit all unserem Gepaeck. Das war ein Abenteuer! Wir sind mit den Einheimischen Bussen gefahren und alles war eigentlich recht entspannt bis der Fahrer ploetzlich meinte, wir sollten jetzt aussteigen inmitten eines hektischen Durcheinanders, woe s nur so wimmelte von Leuten (v.a. nur Maenner und nur Schwarze..) und wir zwei Maedels mittendrin mit unseren Rucksaecken vorne und hinten. Voellig lost, haben wir erstmal die naechsten Polzisten gesucht und die gefragt, wie wir zum Touristenbuero kommen. Die haben uns dann zur Park Station, dem zentralen Busbahnhof gebracht, wo eine Touriinfo war. Dort haben wir dann eine Organisation, die Soweto Touren anbietet, angerufen und einen wahrscheinlich viel zu teuren Preis ausgehandelt ( 500 R p.P. Wie viel hattet ihr damals bezahlt helge?) Naja, Soweto hat sich aber auf jeden Fall gelohnt, es war sehr eindrucksvoll. Wir haben das Hector Pietersson Memorial angeschaut und die Stelle an der er von Polzisten erschossen wurde beim Soweto Uprising 1976, nur weil eine ganze Schuelerschar friedlich gegen Afrikaans protestiert hat, was sie gezwungen waren in der Schule zu sprechen. Dann haben wir uns Mr Mandelas Haus angeschaut, ausserdem waren wir bei einem Markt, wo ein Mann Rinderhezen und gedaerme grillte und einen anderen, der Schafskoepfe gesalzen und mit Maismasse fertig zum Mittagessen anbot. Am eindrucksvollsten war das richtig arme Viertel, wo die Kinder uns sofort in Massen umzingelt haben. Wir haben kurz in das “Haus” (Wellblechhuette) einer Familie reingeschaut, ein einziger Raum fuer 10 Leute! Danach waren wir dann im Apartheid Museum, was wirklich sehr interessant und eindrucksvoll war, obwohl ich (Maren) schon viel aus dem englisch unterricht kannte.
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